Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
amri übersetzungen – Jutta Amri
§1 – Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen amri übersetzungen, Inhaberin Jutta Amri (nachfolgend „Auftragnehmerin“) und ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“).
- Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
- Diese AGB gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass es einer erneuten ausdrücklichen Vereinbarung bedarf.
§2 – Vertragsgegenstand
- Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Übersetzungsleistungen, einschließlich Fachübersetzungen, gegebenenfalls einschließlich Korrektorat oder Lektorat, gemäß dem jeweils vereinbarten Leistungsumfang.
- Die Übersetzungen werden nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Beachtung der anerkannten fachlichen und sprachlichen Standards angefertigt.
§3 – Angebot und Vertragsschluss
- Angebote der Auftragnehmerin sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
- Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das Angebot schriftlich (z. B. per E-Mail) annimmt oder die Auftragnehmerin mit der Ausführung des Auftrags beginnt.
§4 – Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
- Der Auftraggeber stellt sämtliche für die Übersetzung erforderlichen Unterlagen rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
- Fachterminologie, Stilvorgaben oder besondere Verwendungszwecke sind der Auftragnehmerin vor Beginn der Übersetzung mitzuteilen.
- Für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit der bereitgestellten Texte ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich.
§5 – Lieferfristen
- Vereinbarte Liefertermine werden nach bestem Wissen eingehalten.
- Verzögerungen, die auf verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, verlängern die Lieferfrist entsprechend.
- Bei höherer Gewalt oder unvorhersehbaren Ereignissen ist die Auftragnehmerin berechtigt, den Liefertermin angemessen zu verschieben.
§6 – Abnahme und Mängelrüge
- Der Auftraggeber hat die Übersetzung unverzüglich nach Lieferung zu prüfen.
- Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung schriftlich anzuzeigen.
- Bei berechtigten Mängelrügen steht der Auftragnehmerin zunächst das Recht zur Nachbesserung zu.
§7 – Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot.
- Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
- Für Auftraggeber mit Sitz außerhalb Deutschlands gilt – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – das Reverse-Charge-Verfahren, bei dem der Leistungsempfänger Schuldner der Umsatzsteuer ist.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
§8 – Urheberrecht und Nutzungsrechte
- Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Auftragnehmerin.
- Mit vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber das einfache Nutzungsrecht an der Übersetzung für den vereinbarten Zweck.
- Eine Weitergabe oder Bearbeitung der Übersetzung bedarf der Zustimmung der Auftragnehmerin, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
§9 – Haftung
- Die Auftragnehmerin haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
- Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
- Die Haftung ist in jedem Fall auf den Wert des jeweiligen Auftrags begrenzt.
- Eine Haftung für Folgeschäden, insbesondere entgangenen Gewinn, Produktionsausfälle, fehlerhafte Angebotskalkulationen, Ausschreibungs- oder Vertragsfolgen, ist ausgeschlossen.
- Die inhaltliche und rechtliche Prüfung der Übersetzung auf ihre Verwendbarkeit für bestimmte Zwecke (z. B. Ausschreibungen, Verträge, Genehmigungen) obliegt dem Auftraggeber.
§10 – Vertraulichkeit
- Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle im Rahmen des Auftrags erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln.
- Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.
§11 – Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
- Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Auftragnehmerin.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Dezember 2025
amri übersetzungen – Jutta Amri
